Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website
an unsere Partner für Werbung und Analysen weiter. Details ansehen.

Cookies annehmen
Ausbildung Ergotherapie in Hamburg


Ausbildung Ergotherapie Hamburg

Bereits zu Schulzeiten sollten Schüler und Schülerinnen darüber nachdenken, welche Berufe für Sie nach dem Abschluss interessant sein können. Schülerpraktika helfen hier bei der Orientierung und geben vorab einen guten Einblick in den künftigen Beruf. Ein Berufsbild, dass in den letzten Jahren immer beliebt ist, ist das des Ergotherapeuten. In diesem Gastartikel von ergotherapie.org geht es daher um das Thema Ausbildung Ergotherapie. Was macht man als Ergotherapeut, wie sieht die Ausbildung in der Ergotherapie aus und welche Voraussetzungen gehören zur Ergotherapie Ausbildung?

 

Die Ergotherapie ist eine spezielle Therapieform, die der medizinischen Rehabilitation dient. Sie richtet sich an Menschen, die in ihrer persönlichen Handlungsfähigkeit, Produktivität und Autonomie infolge einer Krankheit und/oder Behinderung beeinträchtigt oder von Beeinträchtigung bedroht sind.

 

Die Ausbildung zum Ergotherapeutin ist einerseits für Schulabsolventen interessant, die das 17. Lebensjahr vollendet und mindestens einen Realschulabschluss oder einen Hauptschulabschluss mit bereits abgeschlossener Erstausbildung haben und ihren Berufseinstieg im sozialen Bereich wagen möchten. Zudem kann die Ausbildung für diejenigen reizvoll sein, die in ihrem früheren Beruf - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr arbeiten können oder wollen und deswegen eine Umschulung machen möchten. Auch bei dem mit einer beruflichen Neuorientierung verbundenen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt, etwa nach der Elternzeit, kann die Ausbildung zum Ergotherapeuten das Richtige sein.

 

Bewerber sollten neben den formalen Voraussetzungen (siehe oben) vor allem soziale Kompetenzen mitbringen, psychisch belastbar sein und Freude am Umgang mit kranken oder behinderten Patienten haben. Die Patienten können aus allen Alterklassen stammen, am häufigsten hat man als Ergotherapeut aber mit Kindern zu tun sowie mit älteren Menschen, die beispielsweise nach einem Schlaganfall Ergotherapie benötigen.

 

Die Ausbildung zum Ergotherapeuten dauert in der Regel drei Jahre. Sie kann an einer staatlichen oder privaten Fachschule für Ergotherapie absolviert werden. Von den staatlichen, vom Deutschen Verband für Ergotherapie (DVE) zertifizierten Schulen gibt es etwa zwanzig in Deutschland; daneben gibt es auch zahlreiche private Institutionen. Eine stets aktuell gehaltene Schulliste kann beim DVE eingesehen werden.

Neben dem schulisch-theoretischen Teil der Ausbildung gibt es auch einen praktischen Teil, der bei verschiedenen sozialen und medizinischen Einrichtungen absolviert werden kann. Dazu zählen etwa Psychiatrien, pädiatrische und neurologische Stationen von Krankenhäusern, integrative Kindertagesstätten und Schulen, Rehabilitationszentren und Behindertenwerkstätten. Dies sind auch die Institutionen, bei denen die ausgebildeten Ergotherapeuten später schwerpunktmäßig arbeiten können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich mit einer eigenen Praxis selbstständig zu machen und Patienten zu behandeln, die Therapieverordnungen vom Arzt bekommen haben oder die Therapiemöglichkeiten privat nutzen möchten.

 

Im theoretischen Teil der Ausbildung werden vor allem die psychologischen und medizinischen Grundlagen der Ergotherapie vermittelt. Die Auszubildenden sollen dadurch die diagnostischen Kompetenzen erlangen, die für ihre Arbeit von Bedeutung sind, und lernen, wie man Therapien sinnvoll plant und durchführt. Im praktischen Teil werden die handwerklichen und gestalterischen Fähigkeiten vermittelt: Hier sollen die Auszubildenden lernen, mit welchen Materialien und Techniken Ergotherapeuten arbeiten können .

 

Tipp: weitere Informationen zu einem Schülerpraktikum oder zur Ergotherapie Ausbildung in Hamburg finden Sie auf unseren Webseiten zur Ergotherapie Hamburg

 

 



Fundsachen